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Motherfreak´s Reviews
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Motherfreak
Newbie


Anmeldedatum: 04.01.2010
Beiträge: 10
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BeitragVerfasst am: 10.01.2010, 23:10    Titel: Motherfreak´s Reviews Antworten mit Zitat

So, ich heiße Motherfreak und bin, wie man vom Namen ableiten kann, ein Fan der Mother/EarthBound-Serie. Ich selbst liebe Retro-Spiele, habe aber kaum welche davon (im Gegensatz zu den meisten hier) gespielt, erstens ich war damals noch zu jung (bin jetzt 1Cool und zweitens ich habe zumeist nicht sehr viel Geld gehabt, um mir viele Spiele zu kaufen.

Ich führe auch ein Blog, das Hauptthema ist natürlich auch Mother/EarthBound, mein Blog enthält aber auch die Themen Videospiele, Bücher, Filme und Pflanzen, wobei die ersten drei Nebenthemen reine Reviewbereiche sind, aber am häufigsten wird natürlich in meine Videospielbreich geschreiben.


Nun aber mein erstes Pixel Heroes-Review:

Es gibt viele Spiele, die immer den gleichen Weg verfolgen. In jedem Genre gibt es oftmals dieselben Aspekte,die so manchen nur noch ein müdes Lächeln abgewinnen können. Sei es, dass ein ach so übermächtiger Krieger (oder auch Ritter) irgendeine stinklangweilige Prinzessin retten müssen. Oder Drachen und sonstiges Ungetüm muss bekämpft werden. Alles schonmal geschehen? Alles schon in RPG´s gesehen? Dann kennt man Mother nicht. Die Serie, die schon inzwischen drei Spiele umfasst, begann damals auf dem Famicom in Japan unter dem Slogan "No crying until the ending.", welcher wirklich gut das Spiel umschreibt. Damals war es die Zeit der Final Fantasy´s und der Dragon Quest´s, welches natürlich die eben angesprochenen Settings beschrieben. Damals waren RPG´s immer im Mittelalter angesiedelt. So ist das bei Mother natürlich nicht, aber erstmal muss geklärt werden, was Mother eigentlich genau ist.

Shigesato Itoi produzierte Mother, ein völlig ungewöhnliches Spiel und hatte in Japan großen Erfolg. Später wurde es 1991 auch unter dem Namen EarthBound angekündigt. Allerdings machte der Super Famicom dem Spiel einen Strich durch die Rechnung und es verschwand von den Lokalisationslisten. Was jeder noch nicht wusste war, das das Spiel bereits komplett optimiert und übersetzt wurde.

Nun warum erzähl ich das alles und habe noch kein Wort über das Spiel an sich verloren?
Um die Hintergründe zu verstehen natürlich, das Spiel gibt es nach wie vor es auf drei Prototypen. Eines ist immer noch im Besitz von Nintendo of America, eine wurde noch vor nicht allzu langer Zeit in einem berühmten Auktionshaus angeboten und die letzte ging zuerst in Besitz von jemanden, der es an Starmen.net für eine Weile verliehen hat. Dieses Forum wollte es den Fans des Nachfolgers (dazu in einem anderen Review) zur Verfügung stellen, fixte noch schnell ein paar Bugs und stellte es als EarthBound Zero ins Netz.

Es ist nicht jedermann´s Sache ROM´s zu spielen, normalerweise meine auch nicht, aber dieses Spiel hat mich neugierig gemacht und so ergab´s sich es aus meinen nicht vorhandenen Japanischkenntnissen, es in Englisch zu spielen.

Das Spiel soll in erster Hinsicht eine Dragon Quest-Parodie darstellen, was auch Absicht Itoi´s war. Das Spiel beginnt mit einem in 1980 lebenden Jungen, der von dessen Lampe angegriffen wird und auch sonst weitere merkwürdige Geschehnisse stattfinden, sodass er sich auf den Weg macht, um die Ursachen um diese Ereignisse herauszufinden. Dabei geht es um die merkwürdige Kraft PSI, welche der Junge und seine spätere Gefährtin Ana durch Levelaufstieg erlernen. Ana kann nur offensive und Ninten nur unterstützende und heilende PSI. Ana begleitet Ninten, um ihre Mutter wiederzufinden. Es gibt aber noch Lloid, einen Streber und technisches Genie, der von anderen Kindern gehänselt wird. Außerdem gibt es noch Teddy, der Anführer der Bla Bla Gang. Seine Eltern wurden durch ein UFO getötet und er will seine Eltern rächen, deswegen zieht auch er mit Ninten weiter.

Nun aber zum Gameplay. Das Gameplay ist natürlich ähnlich den ersten drei Dragon Quest anzusehen. Das Menü ist für heutige Zustände umständlich und den Menüs von Dragon Quest relativ gleich aufgebaut. So muss man erstmal das Menü aufgerufen werden, um mit Personen zu sprechen oder mit Gegenstände interagieren oder etwas zu untersuchen. Außerdem können im Menü die Items und anlegbare Gegenstände verwaltet werden. Zuletzt können auch Einstellungen vorgenommen werden. Geld verdient man sich natürlich dadurch, dass man Gegner besiegt. In diesem Falle wird das Geld auf das Konto überwiesen und kann von dort abgeholt werden. Solange es auch dort bleibt, ist es sicher. Hebt man es ab und verliert einen Kampf, verliert man die Hälfte des Geldes. Die Kämpfe selbst an sich laufen rundenbasiert ab. Allerdings sind es Zufallskämpfe. Die Zufallsrate ist sehr, sehr hoch, was auch leider oft zur Monotonie wird. Speichern kann man bei Telefonaten mit dem Vater. Statusveränderungen, wie zum Beispiel Schnupfen oder Ohnmächtigkeit, werden im Krankenhaus behandelt und Verletzungen werden entweder mit Lebensmitteln wie Brot und Burgern oder im Hotel kuriert.

Wie vorhin erwähnt ist das Spiel eine Parodie; und für eine Parodie gehört es sich auch, alles mögliche in den Kakao zu ziehen. Der Humor äußert sich vielerlei. Sei es der Doktor, der nach einer Behandlung sagt, dass Ninten sich gefälligst noch mal verletzten soll, damit er mehr Geld verdient oder der ewig labernde Fischer, der solange redet, bis die Gefährten einschlafen und der gleiche Effekt wie eine Übernachtung im Hotel einsetzt.
Die Umgebung ist schön gestaltet und die Charaktere erinnern einen an die Peanuts, was jedenfalls Charme versprüht. In der englischen Version gibt es noch den Rennknopf, den es in der japanischen Originalversion nicht gibt.

FAZIT
Das Spiel ist gut und der Humor ist ein großer Pluspunkt. Allerdings mindert sich der Spielspaß durch die häufigen Kämpfe und das dadurch nötige, lange Trainieren. Ich vergebe dem Spiel dennoch 8 Punkte.


Ich hoffe, er ist lesenswert.^^
Wenn ihr Fehler findet, sagt´s mir.
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Tom
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BeitragVerfasst am: 11.01.2010, 12:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Motherfreak,

vielen Dank fuer Deinen Post und ein herzliches Willkommen im Forum.

Ich hoffe wir lesen von nun an oefters ein paar Reviews fuer PixelHeros.de

Minrod freut sich bestimmt sehr, da es immer schwieriger wird, jemanden zu finden, der noch Reviews macht... Toll!! Vielen Dank!!
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Tanoshindekudasai
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Minrod
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BeitragVerfasst am: 12.01.2010, 18:37    Titel: Antworten mit Zitat

Auf jedem Fall Smile Beim nächsten Update wird es bei uns veröffentlicht.
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Motherfreak
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BeitragVerfasst am: 17.01.2010, 01:04    Titel: Antworten mit Zitat

Nun ich schreibe auch schon an einem zweiten Review.^^

Allerdings kann das noch etwas dauern, da ich momentan sehr viel zu tun habe.
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Minrod
POWER-TOM User


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BeitragVerfasst am: 17.01.2010, 14:40    Titel: Antworten mit Zitat

So, nach der Fixierung einiger kleiner Grammatik- und Rechtschreibung-Bugs ist das Mother-Review online ^^
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Motherfreak
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BeitragVerfasst am: 18.01.2010, 01:16    Titel: Antworten mit Zitat

Oh, ich habe mein Text nicht Korrektur gelesen.

Das nächste Mal gelobe ich Besserung.^^

Ich versuche es so fehlerfrei wie möglich zu schreiben (jedenfalls das nächste Mal).
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Minrod
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BeitragVerfasst am: 18.01.2010, 19:19    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist normal. Meine Texte weisen trotz sorgfältiger Prüfung immer noch irgendwelche Fehler. Es ist immer besser, wenn andere einen Blick drüber werfen Wink
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BeitragVerfasst am: 18.01.2010, 20:17    Titel: Antworten mit Zitat

...kann ich nur bestätigen, ich baue sogar absichtlich fehler für den minrod ein!!! Laughing Wink
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Minrod
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BeitragVerfasst am: 19.01.2010, 20:41    Titel: Antworten mit Zitat

Na toll ^^
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Motherfreak
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BeitragVerfasst am: 28.01.2010, 23:37    Titel: Antworten mit Zitat

Nun ich muss noch was anmerken, da ich jetzt erst Zeit hatte, die korrigierte Version mir durchzulesen, dabei fiel mir etwas auf.

Könntest du "Blah Blah" in "Bla Bla" umändern? Ist jetzt kein Fehler oder so, die Gang heißt tatsächlich in EarthBound Zero so (und wird auch so geschrieben).^^
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Minrod
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BeitragVerfasst am: 29.01.2010, 13:46    Titel: Antworten mit Zitat

Habe ich geändert. Mein Bruder hat es korrigiert und sich mal wieder an Wikipedia orientiert, obwohl ich ihm schon oft genug gesagt habe, dass gerade Wikipedia nicht immer alles richtig angibt.
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Motherfreak
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BeitragVerfasst am: 07.02.2010, 13:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hier ist mein zweites Review.^^

Es gibt viele zeitlose Klassiker, die sich bis heute lohnen zu spielen. Viele davon existieren auf der SNES-Konsole. Auch sind viele von denen noch bei nicht wenigen Spielern bekannt, ja sogar berühmt und zum Teil haben diese sogar einen Kultstatus erreicht. Es gibt aber auch die Kategorie Spiele, die in manchen Regionen keinen oder kaum Zuspruch findet. Sei es dadurch, dass das Spiel zuerst viel zu unbekannt, zu außergewöhnlich oder Nintendos Marketingstrategie wieder einmal misslungen ist.

Einiges trifft auch auf das Spiel, welches ich heute vorstellen möchte zu: EarthBound!

EarthBound oder auch Mother 2 ist der zweite Teil der Mother-Reihe, welches zugleich auch der berühmteste ist, was nicht nur an Ness´ Gastauftritt in der Super Smash Bros.-Serie liegt. In Japan ist das Spiel 1994 unter den Namen Mother 2 erschienen. Der Slogan war "Kids, grownups, and even young women.", womit Itoi ausdrücken wollte, dass es für jeden geeignet sei, nicht zuletzt, weil die Videospielbranche einige Verluste einstecken musste in diesem Zeitraum. Dennoch war das Spiel in Japan ziemlich erfolgreich. Dann, ein Jahr später, wurde das Spiel in den Vereinigten Staaten lokalisiert. Das Spiel wurde mit vielen Extras und großem Aufwand darauf aufmerksam gemacht. So gab es EarthBound-Postkarten, Lufterfrischer und einen sehr oft gesendeten Werbespot. So manch einer mag sich jetzt fragen: "Warum wurde es nicht bei uns lokalisiert?"

Nun allein schon der amerikanische Werbeslogan "This game stinks." mag schon erahnen, woran es gelegen haben könnte. Nintendo hatte mal wieder einen großen Fehler bei der Marketingkampagne begangen...
Doch schreckten auch die smiplen Grafiken und die umständliche Menüführung viele Käufer ab. Somit wurde EarthBound mit seinen 135000 verkauften Einheiten ein großer Fehlschlag...

Trotzdem entstanden immer mehr Fangemeinden um das Spiel. Der Preis des Spieles stieg wieder rasch in die Höhe, nachdem es durch den Misserfolg doch ganz schön der Preis runtergedrückt wurde. Bis heute gilt EarthBound als einer der teuersten SNES-Spiele aller Zeiten. Das Spiel hat auch noch bis heute einen großen Kultstatus und ist bei bestimmten Kreisen sehr beliebt.

Nun möchte ich aber selber zum Spiel kommen. Wie man es sicher ahnen konnte, spielt es im modernen Amerika, genauer gesagt im Jahre 199X in Eagleland. Dabei beginnt die Geschichte in Onett, welches die Heimatstadt von dem Jungen Ness ist. Plötzlich fällt in der Nacht ein Meteorit auf den Hügel in der Nähe herab, von dort aus muss er den Bruder (Picky) eines sehr nervigen Nachbarjungen (Pokey) retten. Als Picky dann in der Nähe des Meteorits gefunden wird, entsteigt aus eben jener eine außerirdische Biene, die den Namen Buzz Buzz trägt. Buzz Buzz erzählt den dreien, dass Ness mit anderen drei Auserwählten die Welt vor Giygas und seinen Handlangern zu retten. Buzz Buzz erzählt, dass bereits in zehn Jahren die gesamte Welt von Giygas zerstört worden ist und dass Buzz Buzz selber aus dieser Zeit stammt. Im Laufe der Story trifft Ness noch auf Paula, ein PSI-begabtes Mädchen, welches die Kinder im Kindergarten von Twoson betreut und dabei von einer blaubesessenen Sekte entführt wurde. Jeff wohnt in Winters in einem Internat, ist ein Genie und hat sein Vater seit vielen Jahren nicht mehr gesehen. Poo ist der Prinz von Dalaam, einer Sadt, welche im Fernen Osten von Onett liegt. Auch werden im Laufe des Spiels zu vielen Städte in anderen Ländern reisen können, primär liegen fast alle Städte jedoch in Amerika.
In der Story selbst wird viel Wert auf Humor gelegt, jedoch gibt es einige Sachen, wo man zwischen den Zeilen lesen muss um deren tiefgründiger Hintergrund zu verstehen beziehungsweise man weiß welches Problem da indirekt von unserer Gesellschaft angesprochen wird.
Die Kämpfe laufen rundenbasiert ab, wobei im Kampf fast alles über Text abläuft; außerdem sind es allerdings keine Zufallskämpfe, wie im Vorgänger, sondern die Gegner sind alle vorher zu sehen und man kann ihnen ausweichen, wenn man möchte. Will man den Gegner bekämpfen, ist es zu beachten wie man den Gegner berührt und somit der Kampfbildschirm eingeblendet wird.
Kehren die Gegner den Rücken zu, heißt es für Ness und seine Freunde, dass sie Extrarunde die Gegner angreifen können, ohne dass die Gegner etwas dagegen ausrichten können. Genauso kann es aber auch in der gegenteiligen Weise geschehen. Wird Ness und sein Team stärker, laufen die Gegner vor ihnen weg, anstatt sie zu verfolgen. Ist das Team dann sogar noch um ein vielfaches stärker, wird der Kampfbildschirm erst gar nicht eingeblendet und der Spieler hat automatisch gewonnen, was das sogenannte "Grinden" um einiges vereinfacht. Nimmt man im Kampf Schaden, wird der Schaden nicht sofort berechnet. Beispiel: Ein Gegner richtet Schaden an, der den Teamkameraden sonst getötet hätte, beeilt man sich und heilt man den Charakter, ist dieser gerettet. Hört sich einfach an, allerdings passiert dies im späteren Spielverlauf ständig.

Die Charaktere können natürlich mit dem Steuerkreuz gesteuert werden. Was ich allerdings vermisse ist ein Rennknopf.

Man kann diesmal auch direkt Personen ansprechen und Gegenstände untersuchen, ohne vorher umständlich ins Menü zu müssen, wie es beim Vorgänger der Fall war. Man hat aber noch die Möglichkeit, dies zu tun. Außerdem können im Menü die Items verwaltet und PSI eingesetzt werden. Allerdings ist die Menüführung noch etwas kompliziert.

Die Grafik spaltet die Videospielergemeinde. Während die einen die simple Grafik verabscheuen, lieben die anderen genau diese. Ich selber finde, dass die Grafiken, die zum Teil an einen Comic oder die Peanuts erinnern, sehr charmant.
Der Soundtrack selbst an sich bietet eine große Vielfalt, da der Spieler von Rock über Jazz bis hin zu Techno alles zu hören bekommt und zum Teil sind auch ohwurmverdächtige Tracks dabei.

FAZIT
Das Spiel ist, bis auf einigen wenigen Mängeln, sehr gut gelungen und es macht eine Menge Spaß durchzuspielen. Es gehört international auch zu den Meisterwerken und Klassikern der SNES-Konsole. Das Spiel verdient von mir trotz der komplizierten Menüführung eine 10.

Wenn ihr wieder Fehler findet, könnt ihr mir Bescheid geben.
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Minrod
POWER-TOM User


Anmeldedatum: 06.06.2006
Beiträge: 1688
Wohnort: Krefeld

BeitragVerfasst am: 09.02.2010, 22:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hey COOL. Danke Schön! Da am Samstag gerade unser Töchterchen auf die Welt gekommen ist, wird das nächste Update etwas dauern. Bitte also um etwas Geduld Wink
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Lyrion
1/10 - TOM


Anmeldedatum: 09.12.2006
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BeitragVerfasst am: 09.02.2010, 23:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

Auch von mir kommt ein neues Review zu einem alten Klassiker... Tom, es müsste dir doch sehr bekannt vorkommen. =)

Manic Miner:

Wenn all die neuen und modernen Spiele mit ihren zahlreichen Extra-Leben, ellenlangen Energiebalken, tausend Rücksetzpunkten und unendlich vielen Continues einem keine richtige Herausforderung bieten können und man denkt, dass man schon zu der Elite der Prifispieler gehört, dann sollte man sich vorher noch bei "Manic Miner" beweisen. Erst wenn man diesen alten Klassiker, ohne zu schummeln wohlgemerkt, beenden kann, darf man sich mit reinem Gewissen auf das goldene Siegertreppchen stellen und lautstark in die Welt herausposaunen, man sei der Beste. Aber nur den wenigsten wird es jemals vergönnt sein dies von sich zu behaupten, dann mit "Manic Miner" verhält es sich wohl so ähnlich wie mit einem Marathonlauf oder dem harten Triathlonwettbewerb Ironman: viele starke und von sich selbst überzeugte Teilnehmer an der Startlinie, und nur wenige wahre Champions an der Ziellinie. Dabei erscheint das Spiel auf den ersten Blick relativ harmlos und einfach. Aber der Schein trügt gewaltig, denn "Manic Miner" gehört wohl zu den härtesten Spielen aller Zeiten.

Die Spielidee ist dabei denkbar simpel. In dem als Plattformer konzipierten Spiel müssen mit dem Bergarbeiter Willy zwanzig verschiedene Räume eines alten, der Vergessenheit anheimgefallenen Minenschachts einer sehr fortschrittlichen und längst untergegangenen Zivilisation erkundet werden, auf der Suche nach dem großen, aus wertvollen Mineralien und Metallen bestehenden Schatz. Dabei gilt es immer alle blinkenden und der Thematik des jeweiligen Raumes angepassten Objekte aufzusammeln und anschließend die Tür zum nächsten Abschnitt zu erreichen, bevor der Sauerstoff in dem unterirdischen Raum zu Neige geht. Viele gefährliche Hindernisse und noch aktiv ihre einprogrammierte Arbeit verrichtende wie unliebsamen Roboter erschweren aber diese Aufgabe erheblich. Die kleinste Berührung mit einem von ihnen oder ein falsch angesetzter Sprung gepaart mit einem Sturz aus einer allzu großen Höhe, und schon ist eines der drei vorhandenen Leben verloren und der aktuelle Level kann von vorne angegangen werden. Mehr als diese drei Versuche stehen dem Spieler nicht zur Verfügung. Es gibt keine Extra-Leben, keine Boni und auch keine anderen hilfreichen Items, wie man sie aus Spielen neueren Datums kennt. Der sehr hohe Schwierigkeitsgrad von "Manic Miner" wird vor allem durch die meist sehr ungünstige Platzierung der Hindernisse und der Gegner wie auch durch die unterschiedliche Beschaffenheit der Plattformen, die sich z.B. beim Begehen in Luft auflösen, definiert. Um einen Level zu schaffen muss erst immer der optimale Weg herausgefunden und auch peinlichst genau eingehalten werden, was aber in vielen Fällen sehr schwierig ist, vor allem da das Springen ein perfektes Timing vom Spieler erfordert. Oft ist es so, dass man pixelgenau an einem Hindernis vorbei und gleichzeitig auch über einen Gegner springen muss, und wenn man da auch nur etwas zu früh oder etwas zu spät abspring oder der Gegner sich noch zu weit oder bereits zu nah befindet, so ist es schon um Willy geschehen. Und wenn bereits der erste Level für die meisten eine nur schwer zu überwindbare Hürde darstellt, wie soll es dann erst in den weiteren oder gar dem letzten Level aussehen? Nun, das werden wohl bloß die wahrhaftigsten Game Masters erfahren. Alle anderen, weniger geschickten Spieler, die dennoch vor Neugier platzen und wissen möchten wie die anderen Levels aussehen, sollten nur ein wenig mehr Geduld bei dem Titelscreen aufbringen, denn nach einer Weile werden da in einem Schnelldurchlauf alle Levels des Spieles, welche gelegentlich an alte Spieleklassiker wie "Pac-Man" oder "Donkey Kong" angelehnt sind, präsentiert.

"Manic Miner" wurde ursprünglich von Bug-Byte für den ZX Spectrum programmiert. Kurze Zeit danach ist es von Software Projects für alle anderen damals gängigen Systeme wie z.B. den C-64 und den Amstrad CPC nahezu identisch adaptiert und veröffentlicht worden. Auch die Version für den ZX Spectrum wurde dann nochmals mit kleinen, aber nicht nennenswerten Veränderungen unter dem Banner von Software Projects auf den Markt geworfen. Die drei erwähnten und mir bekannten Versionen von "Manic Miner" unterscheiden sich hauptsächlich in der systembedingten grafischen Umsetzung, welche aber aufgrund der minimalistischen Anforderung auf allen Systemen gleich gut bzw. arm aussieht. Ebenso findet man überall dieselbe, dem Wiener Walzer nachempfundene Ein-Finger-System-Komposition des Titelscreens sowie das passende Ingame-Musikstück, das wirklich gut zu gefallen weiß und keineswegs nervt.

"Manic Miner" ist mittlerweile ein sehr altes Spiel, das man schon zu den Urgesteinen unter den Commputerspielen zählen darf. Dennoch, auch nach so vielen Jahren macht die lustige Schatzsuche immer noch viel Spaß und weiß sehr zu motivieren. Aber aufgrund des wirklich sehr hohes Schwierigkeitsgrades kann ich diesem Spiel leider nicht mehr als nur wohlwollige sechs Punkte vergeben. Gespielt haben sollte man diesen Klassiker aber dennoch allemal, alleine schon deswegen, um zu gucken, wie gut man wirklich ist. Alle, die aber "Manic Miner" aufgrund der altbackener Optik direkt als ein kleines, billiges und nicht spielenswerets Spielchen abtun, ohne sich selbst daran versucht zu haben, können sich als Warmduscher betrachten. =)
_________________
Es ist doch alles Yin wie Yang...

Aktuelles Game: Windelwechseln live! =)
Aktuelle Musik: Munarheim "...und der Wind sang."
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Motherfreak
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Anmeldedatum: 04.01.2010
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Wohnort: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 21.02.2010, 14:38    Titel: Antworten mit Zitat

"19.02.10 - Zwei neue, diesmal wieder echte Retro-Spiele fügen sich in unsere Datenbank ein: Battle OutRun (SMS) und Manic Miner (Amstrad CPC, C-64, ZX Spectrum)."

*schnief*

Habt ihr da nicht was vergessen? Question

btw... @Lyrion und Barto: Klasse Reviews! Smile
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